Interkulturelle Kompetenz für das Verwaltungshandeln

Fast 24 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben einen Migrationshintergrund, weshalb auch in Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen der Kundenverkehr zunehmend aus Klienten mit verschiedenstem kulturellem Hintergrund besteht.

Natürlich ist es nicht möglich, alle Kulturen zu kennen – vielmehr geht es darum, Wege zu finden, mit der kulturellen Vielfalt umzugehen.

Das Seminar gibt Ihnen handlungsorientierte Hilfen im Umgang mit interkulturellen Konflikten, um diese analysieren, aber auch lösen zu können. Hierbei wird besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass Verwaltungen nicht nur Dienstleister sind, sondern vielfältige Aufgaben, z.B. auch Ordnungsfunktionen zu bewältigen haben. Es gilt, die Anliegen der Klienten innerhalb des vorgegebenen Rahmens und unter Beachtung der Vorschriften angemessen zu behandeln.

Seminarbeschreibung

Inhalte

  • Wie entstehen interkulturelle Konflikte?
  • Eigene kulturelle Prägungen
  • Kulturspezifische Wahrnehmung
  • Kulturbegriffe und –modelle
  • Werte und Normen
  • Kulturdimensionen: Zeit, Raum, Individualismus-Kollektivismus, Machtdistanz, Universalismus-Partikularismus
  • Interkulturalität im Verwaltungshandeln

Neben der gemeinsamen Erarbeitung der Grundlagen interkultureller Kommunikation wird vor allem auch die eigene kulturelle Prägung reflektiert.

Die Seminarinhalte werden durch zahlreiche Beispiele illustriert.

Nutzen

  • Sie erfahren, wie interkulturelle Konflikte entstehen und wie Sie ihnen begegnen können
  • Sie kennen Ihre eigene kulturelle Prägung
  • Sie sind in der Lage, interkulturelle Situationen zu erkennen und zu analysieren
  • Sie erhöhen Ihre Flexibilität im Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verwaltungen und öffentlichen Einrichtungen

Dauer

2 Tage